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Munich Inequality Day

SAVE THE DATE! Am 18. Mai hostet das ISI erstmals den Munich Inequality Day. Hier kommt das Programm.

Michèle
Loetzner
5 min lesen
20 March 2026

Am Munich Inequality Day treffen Perspektiven aufeinander, die im Alltag selten im selben Raum zusammenkommen. Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen, von Soziologie über Ökonomie bis hin zu Stadtforschung und Statistik, treffen sich persönlich, um Ungleichheit nicht nur zu analysieren, sondern gemeinsam zu durchdenken, zu hinterfragen und neu zu verhandeln. Es geht um empirische Befunde und theoretische Zugänge, aber auch um die Frage, was daraus folgt, für Politik, Gesellschaft und konkrete Veränderung.

Wer unsere Veranstaltungen kennt, weiß, dass genau aus dieser Mischung eine besondere Dynamik entsteht. Gespräche setzen sich in den Pausen fort, Argumente werden geschärft, Perspektiven verschoben. Ein Blick ins Programm zeigt schon jetzt, wie breit das Spektrum ist, thematisch wie methodisch. Und weil ein wenig Ordnung bei all der Vielfalt nicht schadet, folgt hier ein erster Überblick, alphabetisch sortiert:

• Agnieszka Althaber (LMU München, Soziologie)
„Inequality within Households: Norms, Ownership, and Couples’ Finances“

• Anna Antonova (Technische Universität München, School of Social Science and Technology)
„Coastal Inequalities: Urban Waterfront Convivialities“

• Samuel Jalalian (LMU München, Soziologie)
„Testing Untested Assumptions: Inequality and the Effectiveness of German Education Policy“

• Clara Löffler (ISI München)
„Mine, Yours, Ours: How Property Conflicts Shape Social Cohesion — An Interpretive Approach“

• Jakob Miethe (LMU München, CES)
„Tracing Corporate Ownership Chains“

• Michaela Paffenholz (ifo Institut)
„Intergenerational Mobility in Germany: Evidence from Secondary Track Choices“

• Andreas Peichl (ifo Institut und LMU München, CES)
„Rising Inequality, Declining Mobility: The Evolution of Intergenerational Mobility in Germany“

• Lena Radau (LMU München, Soziologie)
„Housing Cooperatives as Real Utopias“

• Daniel Rösler (LMU München, Soziologie)
„The Consequences of Inequality on Social Cohesion“

• Laura Seelkopf (LMU München, GSI, gemeinsam mit Svea Gross)
„Gender Inequality and Taxation“

• Felicitas Sommer (Technische Universität München, Lehrstuhl für Landmanagement)
„Land Ownership Representations between Commons and Castle Model: An Ethnography of Land Registers as Knowledge Infrastructures in Germany“

• Joël Terschuur (Technische Universität München + LMU München, Statistik und Ökonometrie)
„Quantile Inequality“

• Daniel Wilhelm (LMU München, Statistik)
„Decomposing Wage Inequality“

Alle Teilnehmenden tragen ihr Thema sieben Minuten vor, danach bleiben weitere zehn Minuten für Fragen und Diskussionen. Also echtes Science Speed Dating, aber ohne schlechte Matches. Während wir noch am finalen Timing der Vorträge feilen, steht der Termin bereits fest. Geplant ist die Veranstaltung in unseren neuen Räumen in der Ohmstraße. Dort wird aktuell noch gebaut, doch wir freuen uns darauf, diesen Ort bald mit Leben zu füllen. Weitere Informationen folgen in Kürze, das Catering ist bereits bestellt.

Der Munich Inequality Day ist kein geschlossener Fachzirkel. Eingeladen sind sowohl Forschende und Studierende aus verschiedenen Disziplinen als auch alle, die sich einfach für das Thema interessieren. Sie können vorbeikommen, zuhören und Einblicke in aktuelle Forschung gewinnen, ohne selbst etwas vortragen zu müssen.

Der Munich Inequality Day ist eine kostenlose Veranstaltung, die Plätze sind jedoch begrenzt. Bitte melden Sie sich hier verantwortungsvoll und nur dann an, wenn Sie tatsächlich teilnehmen möchten. Sollten Sie doch verhindert sein, bitten wir Sie, Ihre Anmeldung rechtzeitig zu stornieren, damit andere die Möglichkeit zur Teilnahme erhalten.