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Munich Inequality Day

SAVE THE DATE! Am 18. Mai hostet das ISI erstmals den Munich Inequality Day. Hier kommt das Programm.

Michèle
Loetzner
5 min lesen
01 May 2026

Am Munich Inequality Day treffen Perspektiven aufeinander, die im Alltag selten im selben Raum zusammenkommen. Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen, von Soziologie über Ökonomie bis hin zu Stadtforschung und Statistik, treffen sich persönlich, um Ungleichheit nicht nur zu analysieren, sondern gemeinsam zu durchdenken, zu hinterfragen und neu zu verhandeln. Es geht um empirische Befunde und theoretische Zugänge, aber auch um die Frage, was daraus folgt, für Politik, Gesellschaft und konkrete Veränderung.

Wer unsere Veranstaltungen kennt, weiß, dass genau aus dieser Mischung eine besondere Dynamik entsteht. Gespräche setzen sich in den Pausen fort, Argumente werden geschärft, Perspektiven verschoben. Ein Blick ins Programm zeigt schon jetzt, wie breit das Spektrum ist, thematisch wie methodisch.

Munich Inequality Day Program

18 May 2026

10:00 Welcome

10:15 Panel 1 

Jakob Miethe on “Tracing Corporate Ownership Chains”

Lena Radau on “Housing Cooperatives as Real Utopias”

Clara Löffler on “‘Mine, Yours, Ours:’ How Property Conflicts Shape Social Cohesion — An Interpretive Approach”

Felicitas Sommer on  “Land ownership representations between commons and castle model: An ethnography of land registers as knowledge infrastructures in Germany”

11:15 Coffee Break

11:45 Panel 2 

Andreas Peichl on “Rising Inequality, Declining Mobility: The Evolution of Intergenerational Mobility in Germany (co-authors Julia Baarck, Moritz Bode)”

Svea Gross and Laura Seelkopf on “Gender Inequality and Taxation”

Samuel Jalalian on “Testing Untested Assumptions: Inequality and the Effectiveness of German Education Policy”

Michaela Paffenholz on “Intergenerational Mobility in Germany: Evidence from Secondary Track Choices” (co-author: Julia Baarck, ifo/LMU Munich)

12:45 Lunch

13:30 Panel 3 

Daniel Wilhelm on “Decomposing Wage Inequality”

Joël Terschuur on “Quantile Inequality” (co-author: Pedro Salas-Rojo (CUNEF University))

Agnieszka Althaber on “Inequality within Households: Norms, Ownership, and Couples’ Finances”

Anna Antonova on “Coastal Inequalities: Urban Waterfront Convivialities”

Daniel Rösler on “The Consequences of Inequality for Social Cohesion”

15:00 Final Coffee Break / Networking

Alle Teilnehmenden präsentieren ihr Thema in jeweils sieben Minuten, anschließend sind zehn Minuten für Fragen und Diskussion vorgesehen. Ein echtes Science Speed Dating also, nur ohne schlechte Matches. Die Veranstaltung findet in unseren neuen Räumen in der Ohmstraße statt. Wir sind inzwischen eingezogen, auch wenn hier und da noch improvisiert wird. Bis zum 18. werden die letzten Kartons verschwunden sein, die Lampen hängen und die Stühle aufgebaut sein (fingers crossed). Wir freuen uns darauf, diesen Ort nun endlich mit Leben zu füllen.

Der Munich Inequality Day ist kein geschlossener Fachzirkel. Eingeladen sind Forschende und Studierende unterschiedlicher Disziplinen ebenso wie alle Interessierten. Sie können vorbeikommen, zuhören und Einblicke in aktuelle Forschung gewinnen, ohne selbst etwas präsentieren zu müssen. Uns ist bewusst, dass nicht alle einen ganzen Tag Zeit haben, daher ist es völlig in Ordnung, auch nur einzelne Programmpunkte zu besuchen und zwischendurch (in den Pausen) zu kommen oder zu gehen.

Der Munich Inequality Day ist eine kostenlose Veranstaltung, die Plätze sind jedoch begrenzt. Bitte melden Sie sich hier verantwortungsvoll und nur dann an, wenn Sie tatsächlich teilnehmen möchten. Sollten Sie doch verhindert sein, bitten wir Sie, Ihre Anmeldung rechtzeitig zu stornieren, damit andere die Möglichkeit zur Teilnahme erhalten.


Hier nochmal alle Teilnehmenden in alphabetischer Reihenfolge:

• Agnieszka Althaber (LMU München, Soziologie)
„Inequality within Households: Norms, Ownership, and Couples’ Finances“

• Anna Antonova (Technische Universität München, School of Social Science and Technology)
„Coastal Inequalities: Urban Waterfront Convivialities“

• Samuel Jalalian (LMU München, Soziologie)
„Testing Untested Assumptions: Inequality and the Effectiveness of German Education Policy“

• Clara Löffler (ISI München)
„Mine, Yours, Ours: How Property Conflicts Shape Social Cohesion — An Interpretive Approach“

• Jakob Miethe (LMU München, CES)
„Tracing Corporate Ownership Chains“

• Michaela Paffenholz (ifo Institut)
„Intergenerational Mobility in Germany: Evidence from Secondary Track Choices“

• Andreas Peichl (ifo Institut und LMU München, CES)
„Rising Inequality, Declining Mobility: The Evolution of Intergenerational Mobility in Germany“

• Lena Radau (LMU München, Soziologie)
„Housing Cooperatives as Real Utopias“

• Daniel Rösler (LMU München, Soziologie)
„The Consequences of Inequality on Social Cohesion“

• Laura Seelkopf (LMU München, GSI, gemeinsam mit Svea Gross)
„Gender Inequality and Taxation“

• Felicitas Sommer (Technische Universität München, Lehrstuhl für Landmanagement)
„Land Ownership Representations between Commons and Castle Model: An Ethnography of Land Registers as Knowledge Infrastructures in Germany“

• Joël Terschuur (Technische Universität München + LMU München, Statistik und Ökonometrie)
„Quantile Inequality“

• Daniel Wilhelm (LMU München, Statistik)
„Decomposing Wage Inequality“